Umsetzung der Präventionsketten in der Landeshauptstadt Magdeburg
Anfrage zur Stadtratssitzung am 27. August 2026
Kommunale Präventionsketten sollen dazu beitragen, Benachteiligungen frühzeitig zu erkennen, Familien niedrigschwellig zu unterstützen und die Chancengerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Oberbürgermeisterin:
Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung kommunaler Präventionsketten in der Landeshauptstadt Magdeburg?
Welche Fachbereiche, Eigenbetriebe und externen Träger sind derzeit in die Umsetzung eingebunden?
Welche konkreten Maßnahmen und Angebote wurden zur Umsetzung geschaffen oder weiterentwickelt?
Liegt ein kommunales Gesamtkonzept oder eine Strategie zur Umsetzung der Präventionsketten vor? Wenn ja, wann wurde dieses beschlossen und wo ist es veröffentlicht? Wenn nein, ist dies beabsichtigt und wann?
Welche Zielgruppen stehen derzeit im Fokus der Präventionsketten und anhand welcher Kriterien werden Bedarfe ermittelt?
Wie wird die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Kindertageseinrichtungen, Schulen, Familienzentren sowie weiteren Akteur:innen koordiniert?
Welche finanziellen Mittel wurden in den vergangenen drei Jahren für den Aufbau und die Umsetzung der Präventionsketten eingesetzt? Bitte nach Haushaltsjahren sowie Eigenmitteln, Landes- und Bundesmitteln aufschlüsseln.
Welche Indikatoren oder Verfahren werden genutzt, um die Wirksamkeit der Präventionsketten zu evaluieren? Liegen hierzu bereits Ergebnisse vor?
Welche Herausforderungen oder Hemmnisse bestehen derzeit bei der Umsetzung und welche Maßnahmen sind vorgesehen, um diese zu überwinden?
Welche weiteren Schritte und Meilensteine sind für die kommenden drei Jahre geplant?
Ich bitte um eine ausführliche schriftliche Stellungnahme.
Nicole Anger
Stadträtin
F0252/26 Umsetzung der Präventionsketten in der Landeshauptstadt Magdeburg
