Touristische Vermarktung des Wasserstraßenkreuzes mit dem Schiffshebewerk
Änderungsantrag zur Stadtratsberatung am 23. Juni 2011
Der Stadtrat möge beschließen:
Der Text des Antrages wird Ziffer 1.
Es wird eine Ziffer 2 mit folgendem Wortlaut angefügt:
2. Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, inwieweit in der Mitteldeutschen Innovationsregion im Rahmen des Industrietourismus in Zusammenarbeit mit der Landesmarketinggesellschaft und der AG Industrietourismus in Sachsen-Anhalt ein Projekt zur touristischen Erschließung der Wasserstraßenbauten in und rund um Magdeburg entwickelt werden kann. Dazu zählen neben dem Wasserstraßenkreuz, der Doppelsparschleuse und dem Schiffshebewerk auch das Pretziener Wehr, die Hubbrücke und der Magdeburger Hafen.
Ziel sollte es sein, eine touristische Route für den geführten wie den Individualtourismus zu entwickeln. Dazu soll die Zusammenarbeit mit den umliegenden Landkreisen und dem Technikmuseum Magdeburg gesucht werden.
Begründung:
Mit den Wasserstraßenbauten vom Pretziener Wehr über die Hubbrücke, dem Umflutkanal, dem Schiffshebewerk und der Trogbrücke sowie den dazugehörigen Schleusensystemen und dem Magdeburger Hafen sind über ein Jahrhundert Technikgeschichte verbunden, die in dieser Zusammenschau Einmaligkeit besitzt. Ähnlich wie mit den bereits bestehenden Tourismusrouten Kohle/Dampf/Licht, der Glück-Auf-Tour oder der regionalen ERIH-Route könnte um die Stadt Magdeburg herum eine eigene Route mit hoher touristischer Attraktivität geschaffen werden, die nicht nur der Pflege und dem Erhalt dieser Tradition entgegenkommen sondern auch zu einem wirtschaftlichen Impuls für die Stadt und die umliegenden Orte und die Betriebe des Gastgewerbes führen können.
Frank Theile
Fraktionsvorsitzender
Dr. Rosemarie Hein
stellv Fraktionsvorsitzende
A0085/11/1 Touristische Vermarktung des Wasserstraßenkreuzes mit dem Schiffshebewerk
> der Antrag wurde beschlossen
