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Spaß- und Freizeitbad Nemo

Oliver Müller

Anfrage zur Stadtratssitzung am 24. September 2026

In dieser Woche fand anlässlich des Weltkindertages am 21. September traditionell der Gang des Magdeburger rechts statt und war wiederum ein voller Erfolg, bei dem ca. 150 Kinder das Rathaus in Besitz nahmen und viele Fragen an Stadtrat und Stadtverwaltung richteten.

Ganz besonders fiel mir eine darunter auf, die mit Vehemenz vorgetragen wurde und offenbar viele Kinderherzen berührt: Der angekündigte Abbau der großen Rutschen im Spaß- und Freizeitbad Nemo.

Ich frage die Oberbürgermeisterin:

In dem Wissen, dass diese o.g. Einrichtung sich nicht im städtischen Besitz befindet, erscheint dennoch von Belang in Erfahrung zu bringen, ob bzw. wann Sie vor haben mit den Betreibern dieser einmaligen Location in unserer Landeshauptstadt in Kontakt zu treten und die Belange vieler Kinder und Familien vorzutragen, die sich einen Erhalt der Rutschen wünschen, die freilich ein Alleinstellungsmerkmal für Magdeburg darstellen?

Wie beurteilen Sie den Umstand, dass künftig schlimmstenfalls Menschen ins Umland ausweichen müssen, um Wasserrutschen-Spaß erleben zu können, weil die Stadt Magdeburg offenbar ihrer zugewiesenen Oberzentrenfunktion so nicht mehr gerecht werden kann?

Welcher Imageverlust, auch und gerade im touristischen Bereich der Naherholungsgebiete, ist für Magdeburg - eine Kommune, die einstmals mal als kinderfreundliche Stadt ausgezeichnet worden ist - damit verbunden?

Was werden Sie konkret tun, um diese Herzenswünsche der Kinder zu erfüllen, deren Anliegen Sie als Oberbürgermeisterin schließlich auch vertreten dürfen?

Was halten Sie von der Idee, kurzfristig eine Gesprächsrunde unter Ihrer Leitung mit interessierten Stadtratsmitgliedern und dem Nemo-Management zu organisieren?

Ich bitte um eine kurze mündliche und ausführliche schriftliche Stellungnahme.

 

Oliver Müller
Stadtrat

F0304/26 Spaß- und Freizeitbad Nemo

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