Lagebild der Snack- und Getränkeautomaten an Schulen in der Stadt
Anfrage zur Stadtratssitzung am 24. September 2026
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
regelmäßig beklagen Eltern uns gegenüber die Vielzahl an Snack- und Getränkeautomaten, die es in den Grund- sowie weiterführenden Schulen in unserer Stadt gibt. Die Kritik richtet sich dabei insbesondere gegen die Verfügbarkeit stark zucker- oder koffeinhaltiger Produkte für einen schmalen Taler. Die nehmen wir als Anlass, ein fundiertes Lagebild zu erfragen.
Wir fragen Sie:
Für viele Snack- und Getränkeautomaten wurden seit 2019 Gewerbeanmeldungen an Schulen insgesamt vorgenommen?
Wie verteilen sich die aktuell gültigen Genehmigungen jeweils auf die Schulformen? Bitte aufschlüsseln nach Gesamtzahl der angemeldeten Snack- und Getränkeautomaten auf den Schulgeländen für Grundschulen, Sekundarschulen, Gymnasien, Gesamt- und Gemeinschaftsschulen sowie berufsbildenden Schulen. Bitte dann einzelne Schulen nach Schulformen geordnet mit der Zahl der Snack- und Getränkeautomaten auflisten.
Wie hoch lässt sich der städtische Gewerbesteuerertrag aus eben diesen Snack- und Getränkeautomaten beziffern?
Sind der Stadt Initiativen aus den Gesamtkonferenzen an den Schulen bekannt, die sich aktiv gegen Snack- und Getränkeautomaten versucht haben, einzusetzen?
Wie wirkt die Stadtverwaltung darauf hin, in unmittelbarer Nähe der Automaten über die Folgen von übermäßigem Zucker- und Koffeinkonsum aufzuklären?
In welchem Turnus erfolgen Kontrollen der einzelnen Snack- und Getränkeautomaten?
Wir bitten um eine ausführliche schriftliche Stellungnahme.
Dennis Jannack und Noah Biswanger
Bildungspolitischer Sprecher und familienpolitischer Sprecher
F0292/26 Lagebild der Snack- und Getränkeautomaten an Schulen in der Stadt
