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Haushaltsplan 2012 - Fortführung der Ottostadt-Kampagne

Frank Theile

Änderungsantrag zur Stadtratsberatung zum Haushaltsplan für 2012 am 17. Januar 2012

Der Stadtrat möge beschließen:
Vor dem Hintergrund notwendiger Einsparungen zur Gewährleistung eines ausgeglichenen Haushaltes 2012 insbesondere zur Erfüllung der Beschlussfassung des Stadtrates vom 22.09.2011 (DS0384/11):

1. Die für das Jahr 2012 im Haushaltsansatz des Dezernates III (Information v. 24.11.2011) geplanten Eigenmittel für die Maßnahme: „Erarbeitung einer neuen Wort-Bild-Marke“ (Otto-Kampagne) in Höhe von 230.000,00 € werden nicht genehmigt.  
Der Beschluss des Stadtrates zur DS0231/09 wird insofern mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

2. Ausgenommen von den Festlegungen gem. Pkt. 1. sind alle Zahlungsverpflichtungen der Landeshauptstadt Magdeburg, welche aus Verträgen resultieren, die nachweisbar vor dem 16.12.2011 rechtswirksam geschlossen wurden und deren gegenseitige Leistungspflicht im Zeitraum bis längstens zum 31.08.2012 (Kampagnenende) vereinbart wurden.

3. Die Otto-Kampagne ist ab dem 01.01.2012 (ausgenommen Verträge gem. Pkt. 2) ausschließlich auf der Basis der im Planungsansatz des Dezernates III ausgewiesenen 200.000,00 € „Zuschüsse Dritter“ zu betreiben und zu finanzieren.

Begründung:
Nach allen bisherigen Einschätzungen und Berichterstattungen des Dezernates III führte die Kampagne, insbesondere die Identifikation mit der Wort-Bild-Marke“ OTTO-Stadt Magdeburg“ zu einer bedeutenden Resonanz unter der Magdeburger Bevölkerung und trug in beachtlichem Maß zur Verbesserung des überregionalen Bekanntheitsgrades der Landeshauptstadt Magdeburg bei. Gleichfalls findet die Kampagne und die Dachmarke nach Einschätzungen des Dezernates III starke Resonanz und Zustimmung bei einer Vielzahl lokaler und überregional agierenden Wirtschaftsunternehmen.

Es ist daher davon auszugehen, dass die wesentlichen Zielstellungen der Kampagnen entsprechend den Intensionen des Beschlusses des Stadtrates zur DS0231/09 erfüllt sind. Die durchgehend positiven Einschätzungen des Dezernates III über die erreichten Kampagnenerfolge, denen der Stadtrat in der zurückliegenden Zeit mehrheitlich folgte, lassen ferner zwangsläufig keinen anderen Schluss zu, als dass das Sponsoreninteresse und die Kampagne selbst, bereits jetzt eine Qualität erreicht haben, aus der heraus sich zukünftige Aktionen im Zusammenhang mit der Wort-Bild-Marke „OTTO-Stadt Magdeburg“ selbst tragen.

Begründete Aussagen und Analysen darüber, dass der derzeit erreichte Status quo durch den Einsatz weiterer Haushaltsmittel (Eigenmittel) signifikant verbessert werden könnte, liegen nicht vor.

Eine deutliche Verbesserung des derzeit erreichten Bekanntheits- und Identifikationsgrades durch den Einsatz der gem. Beschlussfassung zur DS0231/09 für 2012 noch zur Verfügung stehenden Restmittel ist, ausgehend vom bisherigen finanziellen Kostenaufwand für die Kampagne, auch nicht zu erwarten.

Frank Theile
Fraktionsvorsitzende

DS0455/11/26 Fortführung der Ottostadt-Kampagne

> der Änderungsantrag wurde abgelehnt

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