Skip to main content

Fortschreibung des Rahmenplans Stadtpark

Oliver Müller

Antrag zur Stadtratssitzung am 24. September 2026

Der Stadtrat möge beschließen,

Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, den Rahmenplan Stadtpark (Vgl. DS0125/15) nach mehr als zehn Jahren fortzuschreiben und mit Beendigung der Bau- und Sanierungsmaßnahmen rund um das Stadthallenareal die weitere Sicherung und Entwicklung unseres Kulturparks als grüne Lunge inmitten der Stadt als Naherholungsgebiet und Ort der Ruhe und Entspannung aber auch der Begegnung sowie des Sports und Erlebens für Groß und Klein, Jung und Alt den Gegebenheiten anzupassen und für die Zukunft auszugestalten. 

Hierzu hat die Stadtverwaltung mit einer entsprechenden Drucksache den Stadtrat innerhalb des Jahres 2028 in seinen Fachausschüssen von Stadtentwicklung über Kultur bis zu Tourismus zur Diskussion und Meinungsbildung einzuladen.

Dabei sind bereits bestehende Beschlusslagen und etwaige diskutierte Erörterungen bspw. im Rahmen von Anfragen und Stellungnahmen entsprechend zu berücksichtigen und neben Fragestellungen des Stadtgrüns und der Parkpflege (Ranger?) vor allem auch Fragen der Barrierefreiheit und der Erreichbarkeit und (ÖPNV-)Erschließung auch für mobilitätseingeschränkte Menschen von Wasserfall bis Rotehornspitze analog des ehem. Minibus-Parcours mittels Ideen wie dem autarken Minibus-Fahren in die nahe Zukunft zu transferieren.

 

Begründung:

Unser Stadtpark, eine Insel inmitten der Elbe und oft als grünes Herz der Stadt bezeichnet, gilt als einer der am schönsten gelegenen englischen Landschaftsparks in ganz Deutschland und ist mit rund 200 Hektar die größte Parkanlage der Stadt und ein bedeutendes Zeugnis der Gartenkunst. Er hat mit seinen großen Wiesen und schattigen Spazierwegen sowie dem Adolf-Mittag-See einen hohen Freizeitwert. Zudem machen Biergärten und moderne Spielplätze den Park zum beliebten Ausflugsziel für alle Generationen. Nicht zu vergessen die Bauhaus-Architektur mit der uns teuren Stadthalle und dem 60 Meter hohen Albin-Müller-Aussichtsturm sowie der schicken Hyparschale von Betonbau-Künstler Ulrich Müther, die das Freizeitareal eine besondere Prägung verleihen. Hier trifft sich die Magdeburger Welt mit und ohne Geld auf der Suche nach Entspannung und Zerstreuung nur wenige Schritte abseits des Großstadttrubels. Ein bunter Begegnungsort mit internationalem Flair und über 100jähriger Tradition. Unvergessen: Die Magdeburger Weltausstellung, die Theaterausstellung 1927, deren Geist und Esprit im Rahmen unseres Festivals der Moderne im nächsten Jahr wiederaufleben soll und gewissermaßen die Krönung der Sanierung und Neuordnung des gesamten Stadthallenareals darstellen soll, die wir uns allerhand kosten lassen haben. Ein guter Zeitpunkt also, um nach Abschluss dieser Etappe weiter nach vorn zu schauen, um zu sichern und wahren, aber auch weiter zu entwickeln, was der Tag erfordert und unsere Einwohner/innen wünschen im Sinne einer gelingenden und nachhaltigen Naherholung inmitten der Natur, die es zu schützen gilt.

Rebekka Grotjohann und Noah Biswanger                      Oliver Müller
Fraktionsvorsitzende                                                         kulturpol. Sprecher

A0186/26 Fortschreibung des Rahmenplans Stadtpark
→ in die Ausschüsse verwiesen

 

Zurück zum Kopf der Seite