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Nicole Anger, SV Magdeburg

Gedenken an Torsten Lamprecht

Heute vor 29 Jahren starb Torsten Lamprecht durch rechte Gewalt. Etwa 60 Neonazis überfielen das Lokal "Elbterrassen", in dem Torsten und seine Freund*innen aus der Punk-Szene eine Geburtstagsparty feierten.

Wir haben heute an der Brücke am Wasserfall/Ecke Torsten-Lamprecht-Weg mit einem stillen individuellen Gedenken an diese schreckliche Tat erinnert.
Rechte Gewalt ist Menschenhass! Kein Vergessen! Kein Verschweigen!

Nadja Lösch, René Hempel

Gedenken zum Tag der Befreiung

Nordpark Magdeburg, Ehrenmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten

Liebe  Freundinnen , liebe Freunde!

Um die Bedeutung des 8. Mai in der Erinnerungskultur wurde in Deutschland lange gerungen. Während in der DDR dieser Tag eine bedeutende Rolle einnahm, erfuhr er in der alten BRD wenig Aufmerksamkeit. Erst Richard von Weizsäckers Rede anlässlich des 40. Jahrestages des Sieges über das nationalsozialistische Deutschlands setzte ein großes und öffentliches Signal. Sein Diktum "Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung" formulierte nämlich damals keine Selbstverständlichkeit. Es war der unausgesprochene Kontrapunkt zur
Kranzniederlegung von Bundeskanzler Helmut Kohl und US-Präsident Ronald Reagan an den Gräbern von SS-Veteranen in Bitburg, der symbolischen Versöhnung von Befreiern und Besiegten – Massenmörder von Wehrmacht und SS inbegriffen.

Gesellschaftlich ist diese Kontroverse - Tag der Befreiung oder Tag der Niederlage - mittlerweile entschieden. Er ist Tag der Mahnung und Erinnerung. Der 8. Mai war/ist ein Tag der Befreiung : Für die Welt von den Verbrechen des Nationsalsozialismus. Er ist Tag der Befreiung für die Überlebenden der Shoa & des Porajmos, für die KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter:innen für Verfolgte und Widerstandskämpfer: innen. Er ist für mich aber auch eine Anklage an ein Deutschland, dessen Mehrheitsgesellschaft nicht in der Lage war, sich selbst zu befreien. Im Gegenteil. Die meisten waren direkt oder indirekt tief in die barbarischen Verbrechen während der 12jährigen Herrschaft der Nationalsozialisten verstrickt.

Wir möchten an dieser Stelle an die vielen Opfer erinnern, die die Alliierten für die Befreiung vom Faschismus brachten, an erster Stelle die vielen Millionen toten Rotarmisten und Rotarmistinnen.

Spasiba. Thank you, Merci!

Ob der Tag zum ausgelassenen Feiern, zum stillen Gedenken oder zum Besuch einer Gedenkstätte genutzt wird, hängt dann von jeder einzelnen Familiengeschichte und der jeweiligen persönlichen Verbindungen zu diesem Tag ab.

 

Ostermarsch 2021

Magdeburg | Der diesjährige Ostermarsch, gleichzeitig der 331. Friedensweg der Bürgerinitiative "Offene Heide", fand wegen der Pandemielage mit verkürztem Programm statt. Um 8 Uhr starteten Teilnehmende zu einer GedächtnisFahrradfahrt durch Magdeburg zu geschichtsträchtigen Orten, welche an Kriegsursachen und -auswirkungen erinnern. Um 11 Uhr begann auf dem Magdeburger Domplatz die Kundgebung mit rund 90 Teilnehmer:innen, unter ihnen viele Mitglieder unseres Stadtverbandes. In Redebeiträgen von Jenny Schulz, Direktkandidatin zur Landtagswahl 2021, Giselher Quast, Domprediger i.R., Lars Johansen, Kabarettist, und weiteren Persönlichkeiten wurden die Forderungen nach Abrüstung statt Aufrüstung, dem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland, der Bekämpfung von Fluchtursachen und der Notwendigkeit einer neuen Entspannungspolitik verdeutlicht.

Bernd Krause

Ehrung von Frank Böttcher - 1997 von Nazis ermordet

Mitglieder des OV Olvenstedt / DIE LINKE legten gemeinsam mit Vertreter*innen des Stadtvorstandes, wie in jedem Jahr zum Todestag von Frank Böttcher,  ein Blumengebinde am Gedenkstein in Olvenstedt nieder und demonstrierten damit gleichzeitig gegen Hass und Gewalt.

Frank Böttcher wurde in der Nacht zum 8. Februar 1997 eines der ersten Opfer rechtsextremer Gewalt in Magdeburg.

 

 

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Jährlich findet am 27. Januar, dem bundesweiten Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, eine Kranzniederlegung am Mahnmal des ehemaligen KZ-Außenlagers Magda in Magdeburg-Rothensee statt.
Dieses Jahr musste diese Veranstaltung coronabedingt abgesagt werden. Wir haben dennoch, coronakonform, die Möglichkeit wahrgenommen,  in Mahnung und Gedenken, Blumen niederzulegen.

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Vor 76 Jahren, am 16. Januar 1945, ist der von Nazi-Deutschland entfesselte Krieg nach Magdeburg zurückgekehrt. Wie viele andere Städte ist auch Magdeburg zerstört worden.

Aus diesem Anlass legten u.a. Matthias Höhn (MdB), Jenny Schulz, Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und Rosemarie Hein, Sprecherin im Stadtvorstand für DIE LINKE in stillem Gedenken auf dem Westfriedhof auch in diesem Jahr ein Gebinde nieder mit der Aufschrift: Kriege verhindern. Für eine friedliche Welt.

 

Ortsverband Olvenstedt in Aktion!

Am Sonnabend, 19.12.20, haben sich Mitglieder des Ortsverbandes DIE LINKE Olvenstedt und weitere Aktivistinnen vor einem Seniorenpflegeheim in Olvenstedt eine Aktion durchgeführt, mit der sie die verantwortungsvolle und mutige Arbeit des Pflegepersonals würdigen wollten. 
Danke an die Pflegerinnen und Pfleger, an die Ärztinnen und Ärzte! 
Applaus reicht nicht!
Höhere Löhne statt hohle Phrasen!
Wir LINKE stehen an der Seite der Beschäftigten der öffentlichen Daseinsvorsorge!

"Kinderrechte schaffen Zukunft"

Bereits zum 6. Mal organisierte der Ortsverband DIE LINKE. Magdeburg-Nord auf dem Leuchtturmspielplatz am Neustädter See ein Familienfest. Die Spielplatzpaten boten Kindern, Jugendlichen und Erwachsene bei vielen Aktionen Spaß - aber auch Informationen. Thema bei vielen Gesprächen war natürlich die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen.