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Willkommen

Liebe Magdeburger*innen, liebe Gäste,

wir begrüßen Sie recht herzlich auf der Homepage der Fraktion 
DIE LINKE im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg.

Sie finden uns im Alten Rathaus, Alter Markt 6, Raum 342.

Telefon:  0391 / 540 22 70
Fax:         0391 / 540 25 29
E-Mail:    dielinke.fraktion@stadt.magdeburg.de

Aktuelles

„Nur Digitalisierung ist zu wenig – wir brauchen Wege um auch im Lockdown im Miteinander die Probleme der Menschen zu lösen!“

Ein erfolgreiches Event liegt hinter uns. Mit Teilnehmenden aus den Fachbereichen der Stadtverwaltung und freien Trägern der Familienhilfe, sozialen Arbeit sowie Bildung diskutierten die Fraktionsmitglieder am 21. September 2020 im Ratssaal über die Auswirkungen der Pandemie und des damit einhergehenden Lockdowns auf die unterschiedlichen Lebensbereiche von Magdeburger Familien.

Als Fazit fasst die Fraktionsvorsitzenden Jenny Schulz zusammen: „Es muss gelingen, nicht nur technisch die digitale Ausstattung für Familien, Schulen, Kitas, Verwaltung, Träger und all die anderen Bereiche zu verbessern, sondern es braucht eine Koordination und Abstimmung der verschiedenen Hilfesysteme unter eingeschränkten Bedingungen, sollte es zu einem erneuten Lockdown kommen. Die Verwaltung, die Träger der Hilfsangebote und die Bildungseinrichtungen müssen den Austausch und die verzahnte Arbeit gewährleisten können, damit die Hilfe tatsächlich dort ankommt, wo sie so dringend gebraucht wird.“

Volles (Rat)Haus: Fachtagung der Fraktion zum Thema Covid19-Pandemie und Magdeburger Familien

Pressemitteilungen


Karsten Köpp

Kein neuer Ruderkasten für den Magdeburger Rudersport

Interfraktionell beschloss der Stadtrat am 20. Februar 2020 den Oberbürgermeister zu bitten, in Gesprächen mit der Landesregierung und dem Landessportbund sowie dem SC Magdeburg und den anderen Rudervereinen der Landeshauptstadt Magdeburg zu prüfen, in welcher zeitlichen Perspektive und zu welchen Konditionen mindestens eine moderne Ruderkastenanlage in der Stadt bedarfsgerecht neu entstehen kann, die für den Breiten- und Spitzensport nutzbar ist und dem Stand der derzeit technischen Möglichkeiten entspricht.

Aus der Runde des Oberbürgermeisters kam am 19. Mai 2020 jetzt die dazugehörige Information der Verwaltung. Das Ergebnis ist eindeutig, wenn Herr Prof. Dr. Puhle dazu folgendes Fazit zieht: "Im Ergebnis der Befragung kann man feststellen, dass von vier rudersporttreibenden Vereinen drei Vereine keine Notwendigkeit sehen, eine Ruderkastenanlage zu errichten. Ein Verein (Ruderclub Alt-Werder e.V.) zieht lediglich in Betracht, eine vereinseigene Anlage zu errichten."

Solche Aussagen lösen bei mir erhebliche Verwunderung aus, kamen doch im letzten und zu Beginn des laufenden Jahres ganz andere Signale aus den Reihen des Magdeburger Rudersportes, als es um den Erhalt des Ruderkastens im Seilerweg ging. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen in dieser Sportart hatte ich gemeinsam mit anderen Stadtratsmitgliedern den Protest gegen die Abrisspläne des Oberbürgermeisters aufgegriffen und versucht, eine Lösung für das Problem zu finden.

Mit Unverständnis und Kopfschütteln nehme ich zur Kenntnis, dass es bis auf eine Ausnahme nun angeblich kein Interesse an einer modernen Ruderkastenanlage im Breiten- und Spitzensport der Stadt geben soll. Ungeachtet dessen bleibe ich bei meiner Auffassung, dass alle anderen Trainingsinstrumente einen Ruderkasten hinsichtlich seiner Trainingsmöglichkeiten nicht ersetzen können. Ein Ruderkasten dient neben der Nachwuchsausbildung vor allem in der kalten Jahreszeit dazu, dass auf dem Wasser nicht mehr realisierbare Training in einen geschützten Raum zu verlagern. Dort ist es möglich, wasser- und kraftspezifisch zu trainieren. Neben dem Antrainieren von Kraft und Kondition kann man hier die Synchronisation von Bewegungsabläufen erlernen, Technik und Taktik einüben sowie sich den Zusammenhalt einer Bootsmannschaft erarbeiten und festigen.

Mit Blick in andere Städte und Bundesländer weiß ich, dass dies dort ebenso gesehen wird. Die Verantwortlichen in Magdeburg wollen aber offensichtlich einen anderen Weg gehen. Ich hoffe nur, dass dies kein Irrweg für den Rudersport wird, der bisher einen Olympiastützpunkt in unserer Stadt findet.

 

Karsten Köpp
Stadtrat

zur PM


Fraktionstermine

Nächste Fraktionssitzung am 05.10.2020, ab 17 Uhr im Franckesaal des Rathauses

DIE LINKE will's wissen!


Karsten Köpp

Kein neuer Ruderkasten für den Magdeburger Rudersport

Interfraktionell beschloss der Stadtrat am 20. Februar 2020 den Oberbürgermeister zu bitten, in Gesprächen mit der Landesregierung und dem Landessportbund sowie dem SC Magdeburg und den anderen Rudervereinen der Landeshauptstadt Magdeburg zu prüfen, in welcher zeitlichen Perspektive und zu welchen Konditionen mindestens eine moderne Ruderkastenanlage in der Stadt bedarfsgerecht neu entstehen kann, die für den Breiten- und Spitzensport nutzbar ist und dem Stand der derzeit technischen Möglichkeiten entspricht.

Aus der Runde des Oberbürgermeisters kam am 19. Mai 2020 jetzt die dazugehörige Information der Verwaltung. Das Ergebnis ist eindeutig, wenn Herr Prof. Dr. Puhle dazu folgendes Fazit zieht: "Im Ergebnis der Befragung kann man feststellen, dass von vier rudersporttreibenden Vereinen drei Vereine keine Notwendigkeit sehen, eine Ruderkastenanlage zu errichten. Ein Verein (Ruderclub Alt-Werder e.V.) zieht lediglich in Betracht, eine vereinseigene Anlage zu errichten."

Solche Aussagen lösen bei mir erhebliche Verwunderung aus, kamen doch im letzten und zu Beginn des laufenden Jahres ganz andere Signale aus den Reihen des Magdeburger Rudersportes, als es um den Erhalt des Ruderkastens im Seilerweg ging. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen in dieser Sportart hatte ich gemeinsam mit anderen Stadtratsmitgliedern den Protest gegen die Abrisspläne des Oberbürgermeisters aufgegriffen und versucht, eine Lösung für das Problem zu finden.

Mit Unverständnis und Kopfschütteln nehme ich zur Kenntnis, dass es bis auf eine Ausnahme nun angeblich kein Interesse an einer modernen Ruderkastenanlage im Breiten- und Spitzensport der Stadt geben soll. Ungeachtet dessen bleibe ich bei meiner Auffassung, dass alle anderen Trainingsinstrumente einen Ruderkasten hinsichtlich seiner Trainingsmöglichkeiten nicht ersetzen können. Ein Ruderkasten dient neben der Nachwuchsausbildung vor allem in der kalten Jahreszeit dazu, dass auf dem Wasser nicht mehr realisierbare Training in einen geschützten Raum zu verlagern. Dort ist es möglich, wasser- und kraftspezifisch zu trainieren. Neben dem Antrainieren von Kraft und Kondition kann man hier die Synchronisation von Bewegungsabläufen erlernen, Technik und Taktik einüben sowie sich den Zusammenhalt einer Bootsmannschaft erarbeiten und festigen.

Mit Blick in andere Städte und Bundesländer weiß ich, dass dies dort ebenso gesehen wird. Die Verantwortlichen in Magdeburg wollen aber offensichtlich einen anderen Weg gehen. Ich hoffe nur, dass dies kein Irrweg für den Rudersport wird, der bisher einen Olympiastützpunkt in unserer Stadt findet.

 

Karsten Köpp
Stadtrat

zur PM

Stadtratssitzung am 08.10.2020.

Sitzungskalender

Infoblatt "Aus dem Stadtrat"

Ausgabe: Juli 2020