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Rosemarie Hein, Tobias Baum, Stephan Krull

Stellungnahme zum Angriff auf ein Mitglied unseres Stadtverbandes

Wie wir am Sonntag erfuhren, wurde am Samstagabend, 19. Juni 2021, ein Mitglied unseres Stadtverbandes beim Abnehmen von Wahlplakaten tätlich angegriffen und verletzt. Eine Anzeige bei der Polizei wurde erstattet. Einer der Täter ist aus der rechten Szene.

Der Stadtvorstand der LINKEN Magdeburg verurteilt diesen Angriff aufs Schärfste! Wir werden uns von rechter Gewalt nicht einschüchtern lassen in unserem Eintreten gegen Hetze und Menschenfeindlichkeit! Unsere Solidarität und Unterstützung gilt unserem Genossen und allen Opfern rechter Gewalt! Magdeburger Volksstimme

Nicole Anger, SV Magdeburg

Gedenken an Torsten Lamprecht

Heute vor 29 Jahren starb Torsten Lamprecht durch rechte Gewalt. Etwa 60 Neonazis überfielen das Lokal "Elbterrassen", in dem Torsten und seine Freund*innen aus der Punk-Szene eine Geburtstagsparty feierten.

Wir haben heute an der Brücke am Wasserfall/Ecke Torsten-Lamprecht-Weg mit einem stillen individuellen Gedenken an diese schreckliche Tat erinnert.
Rechte Gewalt ist Menschenhass! Kein Vergessen! Kein Verschweigen!

Nadja Lösch, René Hempel

Gedenken zum Tag der Befreiung

Nordpark Magdeburg, Ehrenmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten

Liebe  Freundinnen , liebe Freunde!

Um die Bedeutung des 8. Mai in der Erinnerungskultur wurde in Deutschland lange gerungen. Während in der DDR dieser Tag eine bedeutende Rolle einnahm, erfuhr er in der alten BRD wenig Aufmerksamkeit. Erst Richard von Weizsäckers Rede anlässlich des 40. Jahrestages des Sieges über das nationalsozialistische Deutschlands setzte ein großes und öffentliches Signal. Sein Diktum "Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung" formulierte nämlich damals keine Selbstverständlichkeit. Es war der unausgesprochene Kontrapunkt zur Kranzniederlegung von Bundeskanzler Helmut Kohl und US-Präsident Ronald Reagan an den Gräbern von SS-Veteranen in Bitburg, der symbolischen Versöhnung von Befreiern und Besiegten – Massenmörder von Wehrmacht und SS inbegriffen.

Gesellschaftlich ist diese Kontroverse - Tag der Befreiung oder Tag der Niederlage - mittlerweile entschieden. Er ist Tag der Mahnung und Erinnerung. Der 8. Mai war/ist ein Tag der Befreiung : Für die Welt von den Verbrechen des Nationsalsozialismus. Er ist Tag der Befreiung für die Überlebenden der Shoa & des Porajmos, für die KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter:innen für Verfolgte und Widerstandskämpfer: innen. Er ist für mich aber auch eine Anklage an ein Deutschland, dessen Mehrheitsgesellschaft nicht in der Lage war, sich selbst zu befreien. Im Gegenteil. Die meisten waren direkt oder indirekt tief in die barbarischen Verbrechen während der 12jährigen Herrschaft der Nationalsozialisten verstrickt.

Wir möchten an dieser Stelle an die vielen Opfer erinnern, die die Alliierten für die Befreiung vom Faschismus brachten, an erster Stelle die vielen Millionen toten Rotarmisten und Rotarmistinnen.

Spasiba. Thank you, Merci!

Ob der Tag zum ausgelassenen Feiern, zum stillen Gedenken oder zum Besuch einer Gedenkstätte genutzt wird, hängt dann von jeder einzelnen Familiengeschichte und der jeweiligen persönlichen Verbindungen zu diesem Tag ab.

 

1. Mai – Gerechtigkeit erkämpfen heißt heute Solidarität üben

DIE LINKE hat am 1. Mai die Kundgebung des DGB ganz coronagerecht unterstützt. Mit unseren Lastenfahrrädern und vielen Unterstützer*innen waren wir auf dem Alten Markt. Von dort aus startete der Fahrradkorso in Richtung Universitätsplatz und von dort zurück über die Danzstraße zum Domplatz. Nach kurzer Verschnaufpause und einigen Fotos ging es auf vier Routen durch die Wahlkreise. Wir waren gut sichtbar mit unseren Fahrrädern, roten Westen, Fahnen und Nelken. Eine ungewöhnliche Demonstration - aber wirksam. Bei vielen Passant*innen haben wir Aufmerksamkeit erregt. Nun heißt es weitermachen – bis zum 6.6. und bis zur Bundestagswahl: DIE LINKE ist sichtbar, DIE LINKE ist ansprechbar - auch in Pandemiezeiten.

Ostermarsch 2021

Magdeburg | Der diesjährige Ostermarsch, gleichzeitig der 331. Friedensweg der Bürgerinitiative "Offene Heide", fand wegen der Pandemielage mit verkürztem Programm statt. Um 8 Uhr starteten Teilnehmende zu einer GedächtnisFahrradfahrt durch Magdeburg zu geschichtsträchtigen Orten, welche an Kriegsursachen und Auswirkungen erinnern. Um 11 Uhr begann auf dem Magdeburger Domplatz die Kundgebung mit rund 90 Teilnehmer:innen, unter ihnen viele Mitglieder unseres Stadtverbandes. In Redebeiträgen von Jenny Schulz, Direktkandidatin zur Landtagswahl 2021, Giselher Quast, Domprediger i.R., Lars Johansen, Kabarettist, und weiteren Persönlichkeiten wurden die Forderungen nach Abrüstung statt Aufrüstung, dem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland, der Bekämpfung von Fluchtursachen und der Notwendigkeit einer neuen Entspannungspolitik verdeutlicht.

Chris Scheunchen zum Direktkandidaten gewählt

Am Freitagabend hat DIE LINKE ihren Direktkandidaten für den Wahlkreis 69 (Magdeburg/Schönebeck) nominiert.

Etwa dreiviertel der anwesenden Mitglieder stimmten für den dreißigjährigen Chris Scheunchen aus Magdeburg Nord. Chris Scheunchen studiert Wirtschaftswissenschaften und ist seit Jahren Mitglied der Stadtratsfraktion der LINKEN und ihr wirtschafspolitischer Sprecher. Seine kommunalpolitische Erfahrung – so erklärte er – habe auch den Ausschlag dafür gegeben, dass er sich für den Bundestag zur Wahl stellt. Zu oft würden bundesrechtliche Regelungen die Arbeit in den Kommunen behindern.  Er wolle sich vor allem für eine auskömmliche Finanzausstattung der Kommunen einsetzen, damit auch vor Ort soziale Belange der Menschen noch stärker Berücksichtigung finden können.

DIE LINKE wird sich in Magdeburg und Schönebeck sowie den anderen zum Wahlkreis 69 gehörenden Städten und Gemeinden für eine starke Stimme gegen soziale Kälte im Bundestag einsetzen. Mit der Nominierung von Chris Scheunchen soll nicht nur der jungen Generation eine starke Stimme gegeben werden, sondern auch der Beweis angetreten werden, dass DIE LINKE zu einer klugen und sozial gerechten Wirtschaftspolitik gegen den neoliberalen Stillstand fähig ist.

Ehrung von Frank Böttcher - 1997 von Nazis ermordet

Mitglieder des OV Olvenstedt / DIE LINKE legten gemeinsam mit Vertreter*innen des Stadtvorstandes, wie in jedem Jahr zum Todestag von Frank Böttcher,  ein Blumengebinde am Gedenkstein in Olvenstedt nieder und demonstrierten damit gleichzeitig gegen Hass und Gewalt.

Frank Böttcher wurde in der Nacht zum 8. Februar 1997 eines der ersten Opfer rechtsextremer Gewalt in Magdeburg.

 

 

Rosemarie Hein

Bildung ist Lebensmittel!

Niemand weiß, wie lange die Corona-Einschränkungen noch fortgeführt werden müssen. Nun erst mal bis zum Ende dieses Monats. Aber auch danach wird es kein Zurück zum „normalen“ Schulbetrieb geben. Aber gerade Heranwachsende – gleich welchen Alters – brauchen den sozialen Kontakt, den Austausch mit Freundinnen und Freunden. Auch das Lernen kann nicht einfach mal so eine Weile eingestellt werden und wir wissen, dass – nicht nur wegen der immer noch schlechten Ausstattung der Schulen – manche Schüler*innen schlechte Bedingungen haben für das Lernen zu Hause. Darum haben Bildungspolitiker*innen der LINKEN von Hamburg bis Sachsen in den ersten Tagen dieses Jahres ein Papier verfasst, wie Bildung in Corona-Zeiten besser ermöglicht werden kann. Ich war daran beteiligt. Wir möchten über die üblichen Forderungen nach mehr digitalen Endgeräten hinaus
Denkanstöße geben. Hier geht’s zum Papier

Schuljahr ganz annullieren oder nur für Schwächere?
Fällt der Politik keine andere Lösung ein?
Ein Positionspapier zum Weiterdenken von Rosemarie Hein findet ihr hier

Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung teils falsch und unzureichend!

Zu den Beschlüssen und Festlegungen von Bundes- und Landesregierung. Im neuen Lockdown soll fast alles eingeschränkt werden - außer der Lohnarbeit. Sich in der Montagehalle, im Call-Center, in der Großküche, bei Amazon oder Tönnies anstecken - das ist das Opfer, das erbracht werden muss, um Gewinne und Dividenden zu retten. Das Problem ist aber nicht, dass der Staat in der Pandemiebekämpfung verbindliche Regeln erlässt. Das Problem ist, dass es die Regeln des Kapitals sind: Dem Staat ist "die Wirtschaft" wichtiger als unser Leben. Wenn es richtig gemacht werden sollte, muss ein Shutdown her. Was für ein Menschenbild: Kinder – egal, Leistung der Eltern – egal, Schulen - braucht man nur temporär, Kitas - erwähnt man kaum. Kinderkrankengeld erweitern ist derselbe Murks, der seit Monaten passiert. 67% vom Netto ist dem Staat die Erziehung wert, in Teilen auch gedeckelt. Also ist selbst Kurzarbeit Null mehr Wert als Kinderbetreuung? Was ist das für eine Logik? „Unterricht im 45min-Takt, Bulimielernen, Tests, Tests, Tests. 
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Wer zahlt für die Krise?

Sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV und Vermögensabgabe hängen unmittelbar miteinander zusammen.

Die Vermögensverteilung in Deutschland ist extrem ungleich. Das bedeutet, dass eine Vermögensabgabe allein der Multimillionäre schon hunderte Milliarden Euro einbringen könnte. Falls ab 2022 die Schuldenbremse wieder greifen soll, darf das nicht zu Lasten der Beschäftigten oder des Sozialstaats gehen, sondern dann müssen die Reichen zur Kasse gebeten werden!

Dafür steht die Linke auch in Magdeburg!  mehr
 

Aktuelle Meldungen


Stephan Krull

Erwerbsarbeit in Zeiten der Pandemie – Menschen vor Profite!

Wir haben es voraussichtlich noch sehr lange mit akuten Ansteckungsgefahren mit Covid-19 zu tun. Wenn dennoch die Betriebe wieder anlaufen, ist der Schutz der Beschäftigten die wichtigste Aufgabe und Herausforderung – sowohl wegen der Gesundheit jeder einzelnen Person als auch wegen der Eindämmung der Pandemie. Corona verlangt einen wesentlich... Weiterlesen


Siegfried B. Kratz

Ostermarsch 2020: DIE LINKE für Frieden und Abrüstung!

Beim Ostermarsch am 13. April 2020, organisiert von der Bürgerinitiative „Offene Heide“ und ihren Partnerinnen und Partnern, darunter DIE LINKE in Magdeburg, sollten die Kritik der Waffenexporte, des 2% Aufrüstungsziels der NATO und des Manövers Defender 2020 im Mittelpunkt stehen. Ziel wäre die Gedenkstätte Isenschnibbe in Gardelegen gewesen, zum... Weiterlesen


DIE LINKE. Magdeburg

Magdeburg – solidarisch aus der Krise!

Studierende, Befristete und Honorarkräfte vor Zahlungsunfähigkeit schützen! Weiterlesen


Stephan Krull

+++ Solidarität: praktisch und erfolgreich! +++

Kündigungen des Wahlvorstandes bei KROHA wieder zurückgenommen! Weiterlesen


DIE LINKE. vor Ort

DIE LINKE. Stadtverband Magdeburg
Ebendorfer Straße 3
39108 Magdeburg
Telefon: 0157 - 37971597
E-Mail: stadtvorstand@dielinke-magdeburg.de

telefonische Sprechstunden:
Dienstag und Samstag: 09.00 bis 12.00
Freitag: 14.00 bis 17.00 
Telefon-Nummer: 0157-37971597 

Sprechstunden:
jeden Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Aktuelle Termine Stadtverband Magdeburg

Rosemarie Hein

Ein Jubiläum, aber nicht zum Jubeln

"Das Bildungs- und Teilhabepaket ist und bleibt Murks", so äußerte sich der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider am 12. November in der Süddeutschen Zeitung.
Das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung sollte Benachteiligungen ausgleichen, die durch das Bundesverfassungsgericht vor über zehn Jahren festgestellt worden waren. Seit 2011 gibt es nun Zuschüsse zum Mittagessen, für Schulbedarf, Klassenfahrten, für Beiträge in Vereinen oder für die Finanzierung der Musikschule sowie Nachhilfe bei schlechten Lernleistungen für Kinder aus Familien, die Transferleistungen erhalten. Eigentlich eine gute Idee, sollte man meinen.
Doch das Paket hält nicht, was es verspricht. Seit zehn Jahren nicht. Vorsichtshalber legt die Bundesregierung erst gar keine Zahlen vor. Der Paritätische Wohlfahrtsverband schon. In seiner im November veröffentlichten Studie muss er feststellen, dass mindestens 85% der Leistungsberechtigten nicht von den Leistungen zur kulturellen Teilhabe profitieren. In Sachsen-Anhalt werden nur 10% der Anträge überhaupt bewilligt. In Magdeburg sind es sogar nur 9 %. Das ist ein Armutszeugnis!

Warum das so ist, lesen Sie in der
Geschichte vom guten BUT DIE LINKE fordert – wie auch der Paritätische Gesamtverband endlich eine Kindergrundsicherung, die Kinderarmut beseitigt.

Die Studie des DPWV finden Sie hier 

Enercon in Magdeburg - Null Verantwortung Arbeitsplätze vernichten, Werke schließen, Subventionen kassieren?

Der Windanlagenbauer Enercon – im Besitz der Famlie Wobben aus Aurich/ Niedersachsen – ist mit staatlicher Förderung der Windenergie groß geworden. Die Eigentümer wurden Milliardäre. Jetzt hat sich der Wind gedreht. Enercon hat angekündigt, in Magdeburg rund weitere 1.000 Industrie-Arbeitsplätze zu streichen bzw. zu verlagern: bei SKET 400, bei ELMA 150, bei MAM (SKL) 250 und bei SAM 200. Das ist für die Beschäftigten und für die Stadt eine Katastrophe! Mehr