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Gemeinsamer Wahlabend am 26. September

Der Stadtvorstand lädt herzlich ein, am 26.9. ab 17 Uhr gemeinsam die Wahlergebnisse der Bundestagswahl zu begleiten. Wir möchten mit euch vor dem Büro in der Ebendorfer Straße bei schönem Wetter, alternativ in einem Raum im Haus (geben wir noch genau bekannt) zusammenkommen.

Dies bietet uns dann auch gleichzeitig die Möglichkeit, über das Ergebnis miteinander in ein erstes Gespräch zu kommen. Bitte gebt uns kurz Bescheid, wenn ihr dabei seid, damit wir ein wenig die Personenzahl planen können: stadtvorstand@dielinke-magdeburg.de oder unter Telefon: 0157 - 37971597. 

Kinderfest am Leuchtturmspielplatz

Das war ein tolles Kinderfest am Leuchtturmspielplatz. Auch unser Standangebot des Ortsverbandes Nord als Spielplatzpate fand gute Resonanz. Chris Scheunchen, Sprecher des Ortsverbandes, hob bei der Eröffnung das Unicef-Motto zum Weltkindertag "Kinderrechte jetzt !" hervor. Allen ein Dankeschön für die Gestaltung dieses Festes, insbesondere den Kooperationspartnern sowie Unterstützern und den teilnehmenden Kindern und ihren Familien.

 

Stadtvorstand DIE LINKE Magdeburg

Zur Pandemieentwicklung: Solidarisch durch die Krise – Grundrechte für alle sichern!

Eine vierte Infektionswelle kann und muss verhindert werden. Dazu muss das Virus jetzt vollständig gestoppt werden, der gegenwärtige Anstieg der Infektionszahlen darf sich nicht fortsetzen. In Magdeburg ist die Inzidenz immer noch niedrig. Das kann sich durch Urlaubsreisen und größere Veranstaltungen schnell ändern. Hohe Inzidenzzahlen verstärken die Gefahr der Mutationsentwicklung, die schlimmstenfalls die Impfwirkung drastisch reduziert und die Pandemie auf unbekannt verlängert. Davor müssen wir uns alle, insbesondere aber die, die sich selbst nicht schützen können bspw. durch Kontraindikationen sowie Kinder und Jugendliche, bewahren.

Deshalb setzen wir uns ein für: Mehr
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Nicole Anger, SV Magdeburg

Gedenken an Torsten Lamprecht

Heute vor 29 Jahren starb Torsten Lamprecht durch rechte Gewalt. Etwa 60 Neonazis überfielen das Lokal "Elbterrassen", in dem Torsten und seine Freund*innen aus der Punk-Szene eine Geburtstagsparty feierten.

Wir haben heute an der Brücke am Wasserfall/Ecke Torsten-Lamprecht-Weg mit einem stillen individuellen Gedenken an diese schreckliche Tat erinnert.
Rechte Gewalt ist Menschenhass! Kein Vergessen! Kein Verschweigen!

Nadja Lösch, René Hempel

Gedenken zum Tag der Befreiung

Nordpark Magdeburg, Ehrenmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten

Liebe  Freundinnen , liebe Freunde!

Um die Bedeutung des 8. Mai in der Erinnerungskultur wurde in Deutschland lange gerungen. Während in der DDR dieser Tag eine bedeutende Rolle einnahm, erfuhr er in der alten BRD wenig Aufmerksamkeit. Erst Richard von Weizsäckers Rede anlässlich des 40. Jahrestages des Sieges über das nationalsozialistische Deutschlands setzte ein großes und öffentliches Signal. Sein Diktum "Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung" formulierte nämlich damals keine Selbstverständlichkeit. Es war der unausgesprochene Kontrapunkt zur Kranzniederlegung von Bundeskanzler Helmut Kohl und US-Präsident Ronald Reagan an den Gräbern von SS-Veteranen in Bitburg, der symbolischen Versöhnung von Befreiern und Besiegten – Massenmörder von Wehrmacht und SS inbegriffen.

Gesellschaftlich ist diese Kontroverse - Tag der Befreiung oder Tag der Niederlage - mittlerweile entschieden. Er ist Tag der Mahnung und Erinnerung. Der 8. Mai war/ist ein Tag der Befreiung : Für die Welt von den Verbrechen des Nationsalsozialismus. Er ist Tag der Befreiung für die Überlebenden der Shoa & des Porajmos, für die KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter:innen für Verfolgte und Widerstandskämpfer: innen. Er ist für mich aber auch eine Anklage an ein Deutschland, dessen Mehrheitsgesellschaft nicht in der Lage war, sich selbst zu befreien. Im Gegenteil. Die meisten waren direkt oder indirekt tief in die barbarischen Verbrechen während der 12jährigen Herrschaft der Nationalsozialisten verstrickt.

Wir möchten an dieser Stelle an die vielen Opfer erinnern, die die Alliierten für die Befreiung vom Faschismus brachten, an erster Stelle die vielen Millionen toten Rotarmisten und Rotarmistinnen.

Spasiba. Thank you, Merci!

Ob der Tag zum ausgelassenen Feiern, zum stillen Gedenken oder zum Besuch einer Gedenkstätte genutzt wird, hängt dann von jeder einzelnen Familiengeschichte und der jeweiligen persönlichen Verbindungen zu diesem Tag ab.

 

1. Mai – Gerechtigkeit erkämpfen heißt heute Solidarität üben

DIE LINKE hat am 1. Mai die Kundgebung des DGB ganz coronagerecht unterstützt. Mit unseren Lastenfahrrädern und vielen Unterstützer*innen waren wir auf dem Alten Markt. Von dort aus startete der Fahrradkorso in Richtung Universitätsplatz und von dort zurück über die Danzstraße zum Domplatz. Nach kurzer Verschnaufpause und einigen Fotos ging es auf vier Routen durch die Wahlkreise. Wir waren gut sichtbar mit unseren Fahrrädern, roten Westen, Fahnen und Nelken. Eine ungewöhnliche Demonstration - aber wirksam. Bei vielen Passant*innen haben wir Aufmerksamkeit erregt. Nun heißt es weitermachen – bis zum 6.6. und bis zur Bundestagswahl: DIE LINKE ist sichtbar, DIE LINKE ist ansprechbar - auch in Pandemiezeiten.

Ostermarsch 2021

Magdeburg | Der diesjährige Ostermarsch, gleichzeitig der 331. Friedensweg der Bürgerinitiative "Offene Heide", fand wegen der Pandemielage mit verkürztem Programm statt. Um 8 Uhr starteten Teilnehmende zu einer GedächtnisFahrradfahrt durch Magdeburg zu geschichtsträchtigen Orten, welche an Kriegsursachen und Auswirkungen erinnern. Um 11 Uhr begann auf dem Magdeburger Domplatz die Kundgebung mit rund 90 Teilnehmer:innen, unter ihnen viele Mitglieder unseres Stadtverbandes. In Redebeiträgen von Jenny Schulz, Direktkandidatin zur Landtagswahl 2021, Giselher Quast, Domprediger i.R., Lars Johansen, Kabarettist, und weiteren Persönlichkeiten wurden die Forderungen nach Abrüstung statt Aufrüstung, dem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland, der Bekämpfung von Fluchtursachen und der Notwendigkeit einer neuen Entspannungspolitik verdeutlicht.

Rosemarie Hein

Bildung ist Lebensmittel!

Niemand weiß, wie lange die Corona-Einschränkungen noch fortgeführt werden müssen. Nun erst mal bis zum Ende dieses Monats. Aber auch danach wird es kein Zurück zum „normalen“ Schulbetrieb geben. Aber gerade Heranwachsende – gleich welchen Alters – brauchen den sozialen Kontakt, den Austausch mit Freundinnen und Freunden. Auch das Lernen kann nicht einfach mal so eine Weile eingestellt werden und wir wissen, dass – nicht nur wegen der immer noch schlechten Ausstattung der Schulen – manche Schüler*innen schlechte Bedingungen haben für das Lernen zu Hause. Darum haben Bildungspolitiker*innen der LINKEN von Hamburg bis Sachsen in den ersten Tagen dieses Jahres ein Papier verfasst, wie Bildung in Corona-Zeiten besser ermöglicht werden kann. Ich war daran beteiligt. Wir möchten über die üblichen Forderungen nach mehr digitalen Endgeräten hinaus
Denkanstöße geben. Hier geht’s zum Papier

Schuljahr ganz annullieren oder nur für Schwächere?
Fällt der Politik keine andere Lösung ein?
Ein Positionspapier zum Weiterdenken von Rosemarie Hein findet ihr hier

Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung teils falsch und unzureichend!

Zu den Beschlüssen und Festlegungen von Bundes- und Landesregierung. Im neuen Lockdown soll fast alles eingeschränkt werden - außer der Lohnarbeit. Sich in der Montagehalle, im Call-Center, in der Großküche, bei Amazon oder Tönnies anstecken - das ist das Opfer, das erbracht werden muss, um Gewinne und Dividenden zu retten. Das Problem ist aber nicht, dass der Staat in der Pandemiebekämpfung verbindliche Regeln erlässt. Das Problem ist, dass es die Regeln des Kapitals sind: Dem Staat ist "die Wirtschaft" wichtiger als unser Leben. Wenn es richtig gemacht werden sollte, muss ein Shutdown her. Was für ein Menschenbild: Kinder – egal, Leistung der Eltern – egal, Schulen - braucht man nur temporär, Kitas - erwähnt man kaum. Kinderkrankengeld erweitern ist derselbe Murks, der seit Monaten passiert. 67% vom Netto ist dem Staat die Erziehung wert, in Teilen auch gedeckelt. Also ist selbst Kurzarbeit Null mehr Wert als Kinderbetreuung? Was ist das für eine Logik? „Unterricht im 45min-Takt, Bulimielernen, Tests, Tests, Tests. 
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Aktuelle Meldungen


Magdeburg – Soziale Sicherheit ist alternativlos!

Mit dem zweiten Lockdown in diesem Jahr sind wir alle aufgefordert, unseren Teil dazu beizutragen, diese Krise zu überwinden. Die Reduzierung von Treffen, das Tragen von Masken und das Abstandhalten sind für die Situation unerlässlich. Das gibt uns keine Garantie vor der Ansteckung, aber es reduziert die Wahrscheinlichkeit, andere anzustecken oder... Weiterlesen


Stephan Krull

Solidarisch durch die Krise - Grundrechte für alle sichern

Wir sind gefragt worden, inwieweit und welche Grundrechte wir derzeit bedroht sehen und welche Forderungen wir daraus ableiten. Darauf möchte ich antworten: Die Regierung soll regieren – aber es gibt in unserem Land richtigerweise und aus leidvoller Erfahrung eine Gewaltenteilung (Grundgesetz) zwischen Regierung, Parlament und Gerichtsbarkeit. Die... Weiterlesen


Mitglieder des Stadtparteitages Magdeburg wählen Landtagskandidat*innen und Delegierte zum Bundesparteitag

Bei dem gut besuchten Parteitag des Stadtverbandes Die LINKE Magdeburg am Sonnabend, 26.9.2020 im Magdeburger Gewerkschaftshaus wurden die Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahlkreise in Magdeburg gewählt. Im Wahlkreis 10 wurde Jenny Schulz nominiert. Jenny Schulz ist derzeit Fraktionsvorsitzende der Linken im Stadtrat von Magdeburg. I... Weiterlesen


Erklärung zum Prozess gegen den Angeklagten wegen des terroristischen Anschlages am 9. Oktober 2019 in Halle

Am 21. Juli begann der Prozess gegen den antisemitischen und rechtsradikalen Attentäter vom 9. Oktober 2019 in Halle. Während der Prozess selbst und einige Medien überwiegend dem Täter eine Bühne bieten, organisierte ein breites Bündnis einen Raum der Solidarität. Es trafen sich gegenüber des Landgerichts Magdeburg Opfer, Angehörige, Betroffene... Weiterlesen